Vor dem Hintergrund ständig steigender Energiekosten und des Bemühens unseres Vereins, Verbrauch und Kosten für die Medienversorgung zu reduzieren sowie Probleme der Ener-gieeffizienz und des Einsatzes erneuerbarer Energien verstärkt in die künftige Projektarbeit der Kinder und Jungendlichen der Einrichtung einzubinden, erfolgte im Jahr 2008 die Erarbeitung eines nachhaltigen und zukunftsorientierten Energiekonzeptes. In diesem Zusammenhang ist auch die Errichtung einer 10,8 kWp fernüberwachten Photovoltaikanlage auf dem Vordach des Mehrzweckgebäudes in den vergangenen Wochen zu sehen. Diese Anlage wurde in das vorhandene Stromversorgungsnetz der Einrichtung eingebunden und der Stromertrag mit geplanten jährlich ca. 9.700 kwh aus Wirtschaftlichkeitsgründen ausschließlich in das Versorgungsnetz des überregionalen Netzbetreibers enso eingespeist.
Nach dem Antrag zur Gewährung einer Zuwendung beim Kommunalen Sozialverband Sach-sen und der Bestätigung von Fördermitteln aus dem Konjunkturprogramm sowie der Bereitstellung von 20.000 Euro Eigenmitteln unseres Vereins, wurde die Anlage durch das Ingieurbüro Pietsch & Partner und die Firma Dr. Reuße Elektroanlagenbau geplant und realisiert. Für die Kinder und Betreuer in der Boofe klingelte bereits um dreiviertel sechs morgens der Wecker, da wir bis zum Frühstück 7:30 Uhr wieder im KiEZ sein mussten. Da wir aber alle relativ früh eingeschlafen sind am Abend zuvor war das gar nicht das große Problem. Geweckt wurden wir sowieso schon lange zuvor von den ersten Sonnenstrahlen die auf unserer Nase kitzelten, die Vögel waren auch nicht zu überhören und so begann unser schöner Start in den Tag. Schnell unsere sieben Sachen eingepackt und dann gings auch schon wieder den „schönen“ Berg hoch zur Kleinsteinaussicht, schnell noch ein Blick in die Ferne geworfen und dann aber schnell zum Bus, denn der wartet ja bekanntlich nicht. =) Da haben wir es mit dem Beeilen wohl ein kleines Bisschen übertrieben, sodass wir am Bus auch noch warten mussten, doch auch das war nicht schlimm, denn der liebe Stephan war schon für uns zum Becker gegangen und hat frische, noch warme Brötchen mitgebracht. Im KiEZ angekommen gab es dann auch gleich das zweite Frühstück, bis sich dann die Gruppen wieder trennten. Eine Gruppe ging auf den Alpakahof nach Königstein, spazierten mit den Alpakas um den Lilienstein, konnten Slackline laufen, Volleyball & Fußball spielen, die Tiere füttern (besonders die Wollschweine bekamen unsere Aufmerksamkeit), durch das Heu toben, Karten spielen, oder einfach nur schwatzen. Auch das Abendessen wurde uns draußen serviert, es gab leckere Nudeln mit Tomatensauce. Das Lagerfeuer am Abend fiel leider aus, da Petrus es nicht so gut mit uns meinte =). Doch alles kein Problem, so machten wir einen kleinen Spaziergang im Regen und kuschelten uns ins warme Heu. Nach so einem aufregendem Tag schliefen wir alle schnell im Heu bzw. auf der Wiese ein. Die andere Gruppe machte nach dem Mittag eine Stadtralley durch Sebnitz, auf den Spuren der Kunstblume und vielen anderen Sehenswürdigkeiten in Sebnitz. Danach bekamen die Lieben endlich das, wonach schon seit Montag gefragt wird: shoppen. Nach dem Abendbrot gab es noch eine kleine Spielerunde auf dem Flur mit Mord in Palermo, bis wir dann schließlich in unsere Betten schleichen sollten. Doch halt, denn lange schlafen konnten wir „leider“ gar nicht, denn es folgte noch eine kleine Nachtwanderung durch den Sebnitzer Wald. Etwas gruselig war es dabei schon, zumal dann auch noch ein Radfahrer uns erschrocken hat. Nun verabschieden wir uns von euch und wünschen eine gute Nacht. Eure Abenteurer
Guten Morgen ihr lieben zu Hause. Heute müssen wir wieder in Gruppen berichten, da die Abenteurer A heute zum Kuhstall gewandert sind und die Abenteurer B heute ihren Klettertag hatten. Doch fangen wir erstmal mit Gruppe A an: wir sind heute mit dem Bus bis zum Lichtenhainer Wasserfall (laut Stephan der zweitgrößte Europas) gefahren, schauten uns diesen an und wanderten von dort aus zum Kuhstall. Der Weg hinauf war zwar relativ kurz, aber dennoch ziemlich anstrengend, sodass wir oben angekommen zum einen die schöne Aussicht genossen haben, aber viel mehr die Zeit zum Luft holen genutzt haben und das Eis am Imbiss kam uns bei der Wärme gerade recht. Doch Schluss mit Pause, wir sind schließlich noch lange nicht am Ende angekommen. Weiter gehts die Himmelsleiter hinauf und oben am Plateau folgte dann eine noch schönere Aussicht. Der Rückweg führte uns in Richtung Buschmühle, wo wir bei unserer Ankunft gleich die Füße in die angenehm kalte Kirnitzsch gehalten haben. Bei diesen Temperaturen war das eine wahre Wohltat, denn die Füße mussten uns ja auch noch den Berg bis ins KiEZ hinauf befördern, da der VVO die Station „KiEZ“ immer noch nicht im Plan anfgenommen hat.
Die Gruppe B war heute am Laasenturm in Kurort Rathen. Am Bahnhof angekommen trafen wir uns mit Toni, der das Klettern bei uns leiten wird. Die Rucksäcke wurden schnell verteilt und dann ging es auch schon los. Am Laasenturm konnten wir uns zwischen 3 Wegen entscheiden, die Ostkante (III), Südostwand (IV) und der Südkante (VI). Nach der Anstrengung auf den Gipfel zu kommen wurden wir dafür aber auch belohnt, der Blick war fantastisch, man konnte auf die andere Elbseite zur Lokomotive, zur Bastei, zum Mönch, zum Bienenkorb und vielen anderen Wander- und Kletterzielen schauen. Auch der schöne Kurort Rathen war gut zu sehen und auch die Schleife der Elbe. Das Wetter war so heiß, doch die Kiefer auf dem Gipfel spendete uns glücklicherweise Schatten, sodass man es einige Zeit auf dem Gipfel aushalten konnte und den Ausblick genießen konnte. Geschafft und glücklich kamen wir wieder im KiEZ an und hatten unsere ursprüngliche Idee Boofen zu gehen schon aus Zeitgründen verworfen, bis uns dann die rettende Idee kam und wir den letzten Bus noch geschafft haben. 21:00 Uhr kamen wir dann endlich an der Boofe am Kleinstein an, bezogen unser Nachtlager, platzierten Teelichter und machten es und wunderbar gemütlich. Nach und nach verstummten die Gespräche und wir schliefen bei einem schönen Sternenhimmel ein. Gute Nacht liebe Welt da draußen, eure Abenteurer verabschieden sich.
Die Abenteurer verabschieden sich, gute Nacht und bis morgen.