
Hallo zu Hause. Unser heutiger Ausflug führte uns nach Hinterhermsdorf, wo wir von einem Nationalparkführer begleitet, den Spuren des Nationalparkes Sächsische Schweiz gefolgt sind. Der Tag begann relativ stressig, da wegen den Bauarbeiten leider der Bus nach Hinterhermsdorf nicht so fuhr, wie wir es erwartet haben. Wir wurden dann von den lieben Mitarbeitern vom KiEZ in den Bussen hin gefahren, sodass wir dann doch noch relativ pünktlich angekommen sind. Die kleine Tour führte uns durch die Waldhusche, wo wir zum Beispiel lernten, welches Klaster das großte ist? Das Preußische, das Sächsische, oder das Darmstädter? Viele ratlose Gesichter... wir erfuhren schließlich, dass es das Preußische ist, da die Maßeinheit Fuß in Preußen größer war als in Darmstadt oder Sachsen. Ein paar Schritte weiter konnten wir

die verschiedenen Wurzeltypen kennen lernen, welche alle über dem Boden, kopfstehend, als Tunnel angeordnet zu sehen waren. Weiter ging es zum Fährtenlesen von Wildschweinen, Rehen, Hasen und Fuchs, wo wir auch das Geweih eines Hirsches in der Hand halten konnten. Ziemlich schwer so ein Geweih, darum ist er auch gewillt, wenn eine Seite abfällt (im Winter bis Frühling) die andere so schnell wie möglich ebenfalls ab zu bekommen. Daher liegen beide meist im Umkreis von 200m, also wenn Sie mal eines finden, lohnt es sich das zweite zu suchen. Wir beendeten unsere Tour wieder in Hinterhermsdorf und nutzten die Zeit, in der wir auf den Bus warteten, auf dem Spielplatz mit Kletterturm und kleinem Teich zum plantschen. Erfrischt stiegen wir dann in den Bus nach Sebnitz, doch spätestens nach dem heute wirklich endlos lang wirkenden Berg zum KiEZ war auch das wieder vorbei. Am Abend feierten wir Bergfest mit

Mondscheinbaden im Pool mit Kerzenlicht im KiEZ-Pool. Davor spielten wir noch eine Runde Mord in Palermo und nach dem Baden flitzten wir alle schnell in unsere Betten denn nun war ja eigentlich schon Sonntag =)
Die Abenteurer verabschieden sich, gute Nacht und bis morgen.
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